31. Juli 2016

Von Karlsruhe nach Toronto

Da der planmäßig Abflug um 7:25 Uhr in München angesetzt war, sind wir um 1 Uhr in der Nacht in Karlsruhe losgefahren, um für die Strecke, die uns ja über die A8 führte, noch ein wenig Puffer einzuplanen. Die Fahrt verlief problemlos und staufrei und daher kamen wir gegen 4:20 Uhr am Flughafen an. Somit hatten wir noch genügend Zeit.

Der Checkin Bereich am Terminal war ziemlich voll und ich habe mich schon auf ein längere Wartezeit eingestellt, jedoch gab es am Checkin Schalter von Icelandair kaum Wartende und wir kamen sehr zügig an die Reihe und konnten nach der Sicherheitskontrolle noch ein wenig Ruhe finden, bevor das Boarding begann.


Der Flug von München nach Keflavik verlief nach Plan und pünktlich um 9:20 Uhr Ortszeit landeten wir auf Island. Zum Umsteigen hatten wir ungefähr eine Stunde Zeit, was auch absolut ausreichend war. Auch wenn mich die Warteschlange an der Passkontrolle etwas beunruhigt hatte. Unser Anschlussflug nach Toronto startete pünktlich und landete ebenfalls planmäßig um 12:25 Uhr Ortszeit am Pearson International Airport.

Die Zoll- und Einreiseformalitäten in Kanada waren sehr entspannt und anschließend wurden wir von unseren Verwandten im Terminal 3 empfangen und begrüßt. Vom Parkhaus ging es dann mit dem Lexus unseres Onkels über die kanadischen Highways in den Zielort Sharon. Nach unserer Ankunft haben wir uns erstmal kurz ausgeruht und haben unsere Koffer ausgepackt.


Bevor es dann Lunch gab, sind wir noch kurz in die Upper Canada Mall gefahren, um uns SIM Karten für unsere Smartphones zu kaufen. Wir wollten ja in der Zeit in Kanada auch mobiles Internet und Telefon nutzen. Im Vorfeld hatte ich mich bereits schlau gemacht und ein bestimmtes Paket im Netz von Rogers ausgewählt. Damit hatten wir 1 GB LTE Volumen je SIM Karte inkl. und telefonierten zu einem Minutenpreis von 30 Cent. Pro Person kostete uns das Paket $ 50 plus 13% Steuern, für kanadische Verhältnisse ein akzeptabler Preis.

Den Rest des Tages haben wir dann erstmal sehr entspannt mit unserer Verwandtschaft verbracht, den es gab ja auch vieles zu erzählen. Obwohl wir ja bereits einen sehr langen Tag hinter uns hatten, haben wir versucht, den Zeitpunkt an dem wir uns schlafen legen so weit wie möglich hinauszuzögern. Aber um 20 Uhr Ortszeit war zumindest bei mir dann der Punkt erreicht, wo ich einfach nicht länger wach bleiben konnte. Ich hatte zwar vor unserer Abfahrt in Karlsruhe versucht etwas Schlaf zu finden, aber so richtig schlafen konnte ich einfach nicht.