30. Oktober 2013

Siegessäule, Reichstag, Brandenburger Tor und Checkpoint Charlie

Nach dem Frühstück stand ein Besuch der Siegessäule auf dem Programm. Da meine Frau sich in dem Moment nicht so wohl gefühlt hat, bin ich nur mit dem Junior dorthin. Auf dem Weg zum großen Stern haben wir uns kurz das Schloß Bellevue angesehen und ein paar Bilder gemacht.

Als wir an der Siegessäule angekommen sind, haben wir uns schnell Tickets gekauft und die Stufen nach oben erklommen. Da das Wetter mitgespielt hat, haben wir einen schönen Blick über Berlin genießen können und jede Menge Fotos gemacht. Nach einer Weile sind wird dann wieder zurück ins Hotel und haben eine kurze Pause eingelegt.



Da es meiner Frau zwischenzeitlich wieder besser ging, haben wir uns warm eingepackt, denn trotz des sonnigen Tages war es recht kalt, und haben uns auf den Weg in Richtung Reichstag gemacht. Der Weg an der Spree führte uns am Bundeskanzleramt vorbei und bot uns eine tollen Blick auf dieses. Es war deutlich größer als ich erwartet hatte und für mich natürlich ein interessantes Fotomotiv. Über die Moltkebrücke haben wir dann auf die andere Seite der Spree gewechselt und unser Weg führte uns weiter zum Platz der Republik.

Am Reichstag angekommen mussten wir feststellen, dass wir ohne bereits gebuchte Karte keine Möglichkeit für eine Besichtigung bekamen, was ja eigentlich mit auf unserem Plan stand. Vielleicht hätten wir uns vorab besser informieren müssen, aber egal. Wir werden sicherlich irgendwann mal wieder in Berlin sein. Angesichts der langen Schlange am Einlass, war ich aber jetzt auch nicht so böse darum, nicht mit dem Massen den Reichstag zu besichtigen.

Vom Reichstag aus gingen wir dann weiter in Richtung Brandenburger Tor und kamen dabei am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas vorbei und betraten dieses. Die Atmosphäre die dort herrschte hat mich tief bewegt und berührt. Auch mein Sohn war sichtlich betroffen. Nach einer Weile gingen wir dann weiter.

Am Brandenburger Tor war es erwartungsgemäß ziemlich überlaufen und die Chancen auf gute Fotos relativ rar. Natürlich haben wir dort einige Zeit verbracht und uns das Treiben angeschaut. Nicolas war ganz grelle auf die verkleideten Leute, die sich als Fotopartner anboten, doch er wollte natürlich auch kein Geld dafür bezahlen.

Da wir nun schon eine ganze Weile unterwegs waren, wurden wir hungrig und gingen weiter, um uns ein Lokal für eine Pause zu suchen. Im Umfeld gibt es ja reichlich Möglichkeiten zur Einkehr, aber wirklich jede davon war überfüllt und so landeten wir schließlich in einem McD am Bahnhof Friedrichstr. Frisch gestärkt gingen wir dann auf der Friedrichstr. In Richtung Checkpoint Charlie.

Dort angekommen musste ich an mein Vorstellungsgespräch bei der Magix AG denken, denn die Büroräume an der Friedrichstrasse sind ja in der unmittelbaren Nachbarschaft vom Checkpoint Charlie. Wir haben uns die BlackBox zum Thema Kalter Krieg angeschaut und wollten eigentlich noch in das Mauermuseum, aber mittlerweile waren wir auch schon einige Stunden unterwegs und ziemlich platt.


So sind wir dann zurück zum Hotel und haben erstmal die Füße hochgelegt. Für den Abend hatten wir geplant im Restaurant Weitzmann gegenüber vom Hotel schwäbische Spezialitäten zu essen. Ich mich dann auf den Weg in Richtung Hauptbahnhof gemacht, da ich noch Bargeld holen wollte. Im Nachhinein habe ich mich geärgert, dass ich meine Kamera im Hotel gelassen hatte, denn die in der Dunkelheit beleuchteten Gebäude waren ziemlich imposant.

Der Besuch im Restaurant hat uns gut gefallen und es hat uns sehr gut geschmeckt. Witzig fand ich den Umstand, dass das Restaurant sich selbst ja als schwäbisches Restaurant anpreist, dann aber Rothaus Bier im Ausschank hat. Nach dem Essen sind wir dann zurück ins Hotel und den Tag dort beendet.