Sommerferienprogramm Teil 2 – Hamburg

Wie im ersten Teil bescrhrieben, waren wir in Hamburg. Nun, zu Hamburg habe ich schon immer eine ganz besondere Beziehung. Schon in meiner Kindheit hat mich diese Stadt fasziniert und begeistert. Mein Vater war viele Jahre mit einem Zahnarzt befreundet, der in den 1970er in der Hamburger Uniklink garbeitet hat und so waren wir sehr oft über das Wochenende dort. Bei den vielen Besuchen dort habe ich viel gesehen und erlebt.

Dies hat dazu geführt, dass ich eigentlich immer mal von Paderborn nach Hamburg umziehen wollte und tatsächlich hatte ich mich nach der Ausbildung am b.i.b. für diverse Jobs in Hamburg beworben. Doch leider haben die potentiellen Arbeitgeber dort alle zu spät reagiert und mich erst zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, nachdem ich schon eine Arbeitsstelle in Karlsruhe angenommen hatte.

Nach der Trennung von meiner ersten Ehefrau, hatte ich auch kurz überlegt, mir einen Job in Hamburg zu suchen und Karlsruhe den Rücken zu kehren, aber andererseits wollte ich nicht aufgeben, was ich in den Jahren hier erreicht hatte und habe den Gedanken wieder beiseite geschoben. Denn Karlsruhe gefällt mir auch sehr gut und ich lebe gerne hier, obwohl ich ja eigentlich nie nach Süddeutschland wollte. Aber ich schweife ab…

Da waren wir nun also in Hamburg, hatten uns bereits das MiWuLa, die Speicherstadt und HafenCity angeschaut. Der nächste Punkt sollte also eine Hafenrundfahrt sein. Ich mein, ich habe so eine zuletzt vor etwa 36 Jahren gemacht und Nicolas hat auch großes Interesse daran bekundet, als wir unseren Hamburg Trip geplant haben.

An den Landungsbrücken angekommen wollten wir nicht erst lange nach einer Rundfahrt suchen und haben uns dann für das erste Angebot, was wir sahen entschieden. Auf der Barkasse Hans Ehlers ging es dann ca eine Stunde durch die Speicherstadt, an der Elbphilharmonie vorbei durch das Hauptfahrwasser in einen Seitenkanal, wo wir die Docks der Norderwerft bestaunen konnten.

Weiter führte uns der Weg durch die Ellerholzschleuse in den Vorhafen mit Blick auf mehrere beeindruckend große Containerschiffe und die Köhlbrandbrücke. Von dort schippernten wir dann wieder in Richtung Hauptfahrwasser mit Blick auf den Museumshafen und die Landungsbrücken. Vorbei am Musicaltheater in dem der König der Löwen aufgeführt wird, ging die Hafenrundfahrt langsam dem Ende entgegen und schon bald haben wir wieder angelegt und die Barkasse verlassen.

Als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, sollten diese uns dann in den alten Elbtunnel und rüber auf die andere Seite der Elbe führen. Ich war zwar schon oft in Hamburg, aber im alten Elbtunnel war ich bisher noch nie und wollte diesen Punkt auch endlich mal abhaken. Leider hatte sich der Akku meiner DSLR bereits im MiWuLa verabschiedet, so dass ich hier nur noch mit dem Smartphone fotografieren konnte. Irgendwann will ich aber noch mal einen mehrtägigen Fototrip nach Hamburg machen, dann steht auch der Elbtunnel wieder auf dem Programm.

Nicolas wollte auch unbedingt noch zum Hamburger Michel, so dass dies der nächste Punkt auf unsere Sightseeing Tour war. Zu Fuss gingen wir dann von den Landungsbrücken zur Kirche, aber da uns die Füße mittlerweile ziemlich weh taten, haben wir auf den Aufstieg verzichtet und uns dort einfach einige Minuten auf eine Bank gesetzt und uns ein wenig ausgeruht.

Von dort gingen wir dann zur Hochbahn und fuhren in Richtung Bahnhof, um uns dort mit einem alten Gildenkumpel aus WoW Zeiten zu treffen. Um kurz nach halb sechs trudelte Sven ein und wir gingen die Mönckebergstr. runter, um uns ein Eiscafe zu suchen, da wir beschlosssen hatten, die Zeit bis zur Abfahrt unseres Zuges, ein Eis zu essen und dabei zu quatschen.

Nach einer guten Stunde mussten wir dann zurück zum Bahnhof und dann zurück mit dem Metronom nach Lüneburg, da unser ICE Verspätung hattte und der Halt in Lüneburg abgesagt wurde.. Alles in allem war es zwar sehr anstrengend, aber ein toller Tag in meiner Lieblingsstadt. Auch Nicolas hat Hamburg sehr gut gefallen und er hat schon gesagt, dass er dort auf jeden Fall wieder einmal hinfahren möchte.

Sommerferienprogramm Teil 1

Meine Frau ist zur Zeit zu einer Kur in der Pfalz und ich habe Urlaub, um mich um unseren Junior zu kümmern. Da ein gemeinsamer Familienurlaub durch die Kur ins Wasser fällt, war ich mir Nicolas in Lüneburg um meine Mutter dort zu besuchen.

Doch zuvor stand ein Besuch in unserer Heimat Paderborn auf dem Programm, denn mein Vater hatte ein paar Tage zuvor seinen 70. Geburtstag und wollte dies mit uns am Wochenende bei Kaffee und Kuchen feiern. Dies war eine schöne Gelegenheit auch endlich mal einige Verwandte zu treffen, die ich schon sehr lang nicht mehr gesehen hab. Den Abend habe ich mich dann mit meinem Bruder und unserem Onkel in die Stadt begeben und dort haben wir einen schönen Familienabend im Sputnik verbracht.

Am Sonntag sind wir dann mittags aufgebrochen und haben unseren Weg gen Norden fortgesetzt. Es gab zwar einen größeren Stau auf der A7, den wir aber recht gut über die Landstaße umfahren konnten. Recht entspannt kamen wir dann am Nachmittag in Lüneburg an und haben den Abend ruhig ausklingen lassen.

Am Montag sind wir vormittags zum Schiffshebewerk in Scharnebeck am Elbe-Seitenkanal gefahren und habe uns die interessante Bauwerk angeschaut. Es ist schon faszinierend, wie dort die Schiffe über eine imposante Höhe rauf und runter transportiert werden. Leider fing es dann an, recht stark zu regnen, so dass wir schnell wieder gefahren sind.

Den Nachmittag haben wir dann genutzt, um uns Lüneburg selbst anzuschauen. Beim letzten Besuch dort, war einfach nicht die Zeit für einen Stadtbummel. Lüneburg ist echt eine schöne kleine Stadt mit vielen interessanten und alten Gebäuden und auf jeden Fall einen Besucht wert. Da wir vom Sohn einer Bekannten meiner Mutter begleitet wurden, hatten wir auch einen Ortskundigen Führer bei uns, der viele interessante Informationen zu den Gebäuden und Orten in Lüneburg erzählen konnte.

Wenn wir schon dort oben sind, dann war natürlich der Gedanke, einen Ausflug in meine Lieblingsstadt Hamburg zu unternehmen naheliegend. Letzten Dienstag sind wir dann um 9:30 mit dem ICE von Lüneburg nach Hamburg gefahren, was für Nicolas schonmal das erste Highlight des Tages war, denn es war schon lange sein Wunsch endlich mal mit einem ICE zu fahren. Leider fuhr dieser auf der Strecke LG -> HH nicht so schnell, wie er es sich gewünscht hatte, aber dennoch hat es ihm gut gefallen.

In Hamburg angekommen sind wir in Richtung Speicherstadt gegangen, da wir als ersten Punkt einen Besucht im Miniatur Wunderland auf dem Programm hatten. Ich hatte vorab Karten reserviert, so dass wir dort nicht in der langen Schlange anstehen mussten. Im Miniatur Wunderland haben wir uns gut 3,5 Stunden aufgehalten und viele Interessante Dinge gesehen.

Da es dort aber ziemlich voll war und der Hunger irgendwann größer und größer wurde, sind wir dann raus und ab in Richtung HafenCity, um uns in der Schanzen Bäckerei mit Franzbrötchen einzudecken. Unser Mittagessen haben wir dann direkt am Wasser gegessen und die Atmosphäre dort genossen. Frisch gestärkt und gesättigt ging es dann weiter in Richtung Landungsbrücken, denn wir wollten eine Hafenrundfahrt machen…

Davon dann mehr im nächsten Blogbeitrag.

 

Posted from Karlsruhe, Baden-Wurttemberg, Germany.

Im Stuttgarter Office

 

Heute war ich mal wieder im Office in Stuttgart. Wie jedes Quartal hatte wir unsere Betriebsversammlung und anschließend wurde, traditionell für den Standort Stuttgart, der Grill angeworfen. Das Wetter hat extrem gut mitgespielt und uns einen herrlichen Sonnentag beschert. Mit 10° C war es zwar nicht sehr warm, aber es hat gelangt um sich auf dem Balkon aufzuhalten.

image

Posted from Stuttgart, Baden-Wurttemberg, Germany.

Unterwegs mit der Bahn

Mein heutiger Projekt Tag bei unseren Kunden in Mannheim endete mit einem eher kuriosen Erlebnis im ICE 373. Kurz vor der Abfahrt kam eine Durchsage über die Lautsprecher, das der Zug zu voll sei und wir erst dann abfahren, wenn sich einige der Reisenden entschließen wurden, wieder auszusteigen und mit dem nächsten Zug zu fahren. 20 Minuten und zwei gleich lautender Durchfahren später fuhr der ICE dann los. Das habe ich so bisher auch noch nicht erlebt.